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Im Jahr 2003 trafen sich auf Anregung von Wulf Wager vom
„Forum Volkskultur“ Mitglieder der beiden Mundartvereine „Muettersproch-Gsellschaft“
und „schwäbische mund.art“ zur Konstituierung eines Arbeitskreises
„Mundart in der Schule“. Das Anliegen war, die Mundart in Schule und
Unterricht zu fördern und – in Zeiten fortschreitender Globalisierung – die
regionale Identität zu stärken. Als Ideen wurden damals skizziert, Mundartkünstler
in den Schulunterricht einzuladen, Lehrerfortbildungen zu diesem Thema an den
Akademien zu etablieren und - als Fernziel – einen Mundartwettbewerb an
Schulen auszurichten. Nachdem sich ausreichend Mundartkünstler bereit erklärt hatten, das Projekt zu unterstützen, wurde eine Broschüre erstellt und landesweit an den verschiedenen Schularten verteilt. Ab 2005 fanden die ersten Unterrichtsprojekte mit Mundartkünstlern an den Schulen statt. Seither haben über 200 Mundartlesungen und Begegnungen in den Unterricht Eingang gefunden. Finanziell unterstützt wurde das Projekt hauptsächlich vom Förderverein „Schwäbischer Dialekt“, vom Regierungspräsidium Freiburg und vom Freiburger Arbeitskreis Alemannische Heimat. Im Frühjahr 2006 fand an der Landesakademie Calw eine Lehrerfortbildung zum Thema „Mundart in der Schule – Begegnung mit Mundartkünstlerinnen und –künstlern in Schule und Unterricht“ statt. Dort wurden auch verschiedene Unterrichtsprojekte entwickelt und zusammengestellt, die mittlerweile auf dem Landesbildungsserver (www.landeskunde-bw.de) oder unter www.mundart-in-der-schule.de im Internet abgerufen werden können. 2007 wurde die Broschüre „Mundart in der Schule“ durch die Hereinnahme fränkischer Künstler erweitert und neu aufgelegt. Mundartwettbewerb als weiteres
„Highlight“
Dem 1. Mundartwettbewerb 2008 folgt im Schuljahr 2010/11 der 2. Mundartwettbewerb in den Schulen. Weitere Informationen unter dem Link "Wettbewerb" auf dieser Seite.
Information: http://www.mundart-in-der-schule.de |
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